Hey,
mein Austauschjahr hat jetzt also endgültig begonnen. Nach einem 8-stündgen Flug von Frankfurt landeten wir endlich in New York auf dem JFK-Flughafen. Von dort sind wir dann mit dem Bus Richtung Hotel gefahren, welches in Parsipanny, New Jersey liegt. Man könnte meinen es dauert nicht zu lange, bis man vom Flughafen zum Hotel gekommen ist, aber auf Grund der Rush Hour in New York City haben wir mehr als 4 Stunden gebraucht. “Are you kidding me” (Machst du Scherze?) antwortete der Busfahrer auf die Frage der Betreuerin, wie lange es denn ungefähr dauern würde
Am ersten Tag im Hotel gab es nach dem Abendessen, welches übrigens sehr sehr gut war, um 9.30 p.m. noch ein Welcome Meeting, wo uns einige Dinge zum Ablauf erklärt wurden. Das war ziemlich ermüdend, denn wir waren zu diesem Zeitpunkt fast 24 Stunden auf den Beinen
Danach fielen wir sofort in unsere gemütlichen Betten, aus denen wir am nächsten Tag allerdings schon wieder kurz vor 7 raus mussten.
Am zweiten Tage waren vormittags 3 Workshops, in denen eigentlich nur das selbe gesagt wurde, wie in den Vorbereitungsseminaren, aber ich finde es richtig, die wichtigen Dinge, was man wann tun sollte, noch einmal kurz vor Programmbeginn zu wiederholen. Nach diesen Workshops ging es direkt nach New York City mit insgesamt vier Bussen. Dort fuhren wir erst durch die Stadt bis zu Pier 17, wo wir etwas Zeit und $10 bekamen um uns etwas zum Mittag zu kaufen. Danach hatten wir einen Tour Guide mit an Bord, der uns viele Dinge erklärte und zeigte. Dabei bekamen wir unteranderem den Central Park, den Bereich der zerstörten Twin-Towers, die Statue of Liberty, das Rockefeller Center, den Times Square und viele andere Dinge zu sehen. Interessant sind auf jedenfall die Massen an Hochhäusern, was man in Deutschland so in dieser Form nicht kennt 
Dinner gab es im Hard Rock New York, welches sich direkt am Times Square befindet. Danach waren wir noch auf dem Rockefeller Center und konnten die Hochhäuser von Manhatten in der Dämmerung anschauen. Unglücklicherweise war zu diesem Zeitpunkt der Akku meiner Kamera alle, da ich teilweise GPS angeschalten hatte
Sowas passiert leider, wenn man nicht nachdenkt und das GPS einfach anmacht 
9.30 p.m. waren wir dann wieder im Hotel zurück, wo wir noch ein kurzes Meeting hatten, wo wir unsere Abfahrtszeiten vom bekamen. Dass ich erst 20.00 fliegen würde, wusste ich ja bereits, dass ich aber schon 13.15 mit dem Bus vom Hotel zum Flughafen gebracht werden sollte, war doch ein leichter Schock für mich
Am dritten Tag unserer Orientation waren wir dann nur im Hotel und ich verbrachte die meiste Zeit damit, mich mit anderen Austauschschülern zu unterhalten. Die Zimmeraufteilung war meiner Meinung nach etwas unglücklich, denn in vielen Zimmern war es so, dass die Abfahrtszeiten ganz und gar nicht übereinstimmten. So war es der Fall, dass bei mir im Zimmer ein Junge bereits kurz vor um 3 aufstehen musste um seinen Flug zu bekommen, der andere musste dann kurz nach 5 aufstehen und ich hätte theoretisch kurz vor um 12 aufstehen können. Aber es hat trotzdem irgendwie funktioniert. Als es dann endlich 13.15 war und wir zum Flughafen gebracht wurden, waren alle froh. Wier waren auch die letzten Schüler der AYA Orientation, die noch im Hotel waren. Kurz vor 14 Uhr waren wir bereits am Newark Liberty International Airport. Von wahnsinnig netten AYA-Mitarbeitern wurde uns beim Einchecken geholfen. Danach habe ich noch ein Stück Pizza gegessen für meines Erachtens nach teuere $5! ABer ich hatte seit früh nichts mehr gegessen und hatte Hunger und ich musste ja noch bis 20.00 meine Zeit totschlagen.
Was macht man denn bitte in 6 Stunden Flughafenaufenthalt? 8-0 Also ich habe das AYA Student Handbook gelesen, Musik gehört und einfach nur rumgesessen. Damit war ein Großteil der Zeit auch schon vorbei. Danach habe ich mich entschieden diesen Blogeintrag zu schreiben, welcher zum größten Teil am Flughafen entstanden ist
So schnell waren diese drei Tag vorbei, dass man kaum weiß, wo die ganze Zeit hin ist. Dadurch dass wir eigentlich die ganze Zeit beschäftigt waren, habe ich bisher vom Jetlag kaum etwas mitbekommen und ich hoffe auch, dass ich das nicht mehr werde, weil es doch blöd ist, wenn man kurz nach dem Mittag müde wird und kurz nach Mitternacht schon wieder wach wird.
Alles in allem waren die 3 Tage ziemlich gut, aber auch anstrengend. Ich empfehle echt jedem Austauschschüler soetwas mitzumachen, denn so schnell werden die meisten nicht mehr die Gelegenheit haben nach New York City zu kommen. Außerdem ist es manchmal echt interessant zu hören, wohin andere Schüler kommen, wie deren Familien sind, was sie sich vorstellen und solche Dinge
Ich werde sobald es geht wieder schreiben, aber das kann durchaus zwei bis drei Wochen dauern, denn ich fange am Montag bereits mit Schule an und da muss ich erstmal sehen wie viel Zeit ich habe. Bilder von New York werde ich ebenfalls so schnell wie möglich hochladen, aber auch das ist relativ viel Arbeit, da ich die noch aussortieren muss und sicherlich viele Bilder aus dem Bus nichts geworden sind
Grüße aus Amerika,
Orell
PS: Ich bin übrigens der letzte aller 180 AYA-Students gewesen der von New York wegfliegt