Hey,
da wir die Schulhomepage des Goethe-Gymnasiums Bischofswerda etwas weiter vorne in den Suchergebnissen stehen hätten, habe ich mich mal mit Suchmaschinenoptimierung(SEO) beschäftigt. Man sollte wenigstens Grundkenntnisse in HTML haben und schon grundlegende Erfahrung als Webmaster
Die nachfolgenden Tipps/Hinweise sind generell für alle Webcrawler gedacht, aber es kann durchaus sein, dass der ein oder andere Tipp/Hinweis von den verschiedenen Crawlern auch unterschiedlich bewertet wird
Grundsätzlich können kleine Änderungen bedeutend größere Ergebnisse bringen als große Veränderungen an der Seite.
1. Suchbegriffe/Keywords
Am besten ist es, wenn du für jede Seite ihren speziellen Inhalt auch in den meta-Tags angibst. Also nichts allgemeingültiges für die ganze Website machen
Außerdem sollten die Keywords im Inhalt, Seitentitel, usw vorhanden sein.
Frage auch Verwandte und Freunde nach was sie suchen würden. Damit hast du eine Grundlage auf was für Stichwörter die Seiten optimiert werden sollten.
2. Dateinamen der Seiten
Achte darauf, dass du deine HTML-Seiten aussagekräftig benennst
Also nicht “seite4.html” sondern “kontakt.html”. Damit wird ein Zusammenhang zum Inhalt hergestellt. Außerdem kann es sinnvoll sein eigenständige Unterbereiche in Subdomains auszulagern, weil diese etwas höher bewertet werden als Unterverzeichnisse.
3. Valides HTML
Ein guter Quelltext ist sehr wichtig für die korrekte Indizierung deiner Seite. Deshalb solltest du deinen Quelltext selbst schreiben. Auf keine Fall zu empfehlen sind WYSIWYG-Editoren, da diese ein extrem schlechtes HTML erstellen. Falls du PHP oder eine ähnliche Scriptsprache benutzt, solltest du darauf achten, dass du so wenig wie möglich Parameter verwendest in deiner URL.
4. Framefreies Design
Die Benutzung von Frames ist eines der schlimmsten Dinge, die man für seine Suchmaschinenplatzierung tun kann. Wenn deine Website noch auf Frames aufbaut, dann befreie sie so schnell wie möglich davon
Für die Suchmaschine ist es schwer zu indzieren und auch für deine Besucher kann das sehr unangenehm werden, wenn deine Seite auf Frames aufbaut.
5. Restliches Layout
Gut für deinen PageRank bei Google ist außerdem, dass deine Seite so schlank wie möglich wird. Lagere also alle CSS-Definitionen aus deiner HTML-Seite aus und binde sie aus einer CSS-Datei ein. Gut ist es außerdem, wenn du <div>-Container benutzt anstatt (verschachtelter) Tabellen.
6. Meta-Angaben
Die Meta-Angaben stehen im head-Bereich. Mittlerweile werden diese von Webcrawlern weniger gewichtet als noch vor einiger Zeit, da man das Durchsuchen und Einordnen des Inhalts verfeinert hat. Das wichtigste ist der <title>-Tag, welcher für Suchmaschinen genau wie für Benutzer sein muss, da er auch beim Abspeichern als Lesezeichen verwendet wird.
Genauere Informationen
7. Links auf/von anderen Seiten
Links sind für die Bewertung deiner Seite sehr wichtig. Deine Seite kann nämlich nur durch einen Link von einer anderen Seite gefunden werden. Du solltest also Freunde, Bekannte oder Verwandte fragen, ob sie deine Seite verlinken. Genau so kannst du auf andere Seiten verlinken, was ebenfalls positiv bewertet wird durch die Suchmaschinen. Bis ein Link sich wirklich auf die Bewertung auswirkt, kann jedoch einige Zeit vergehen
Auf keinen Fall sollte man sich bei Linkfarmen oder Linksaustauschprogrammen, die nur das Ziel haben das Google-Ranking zu erhöhen, anmelden.
8. Content
Laut Google ist hochwertiger Content, dass A und O, da die User, die auf eine Seite mit gutem Inhalt kommen, diesen eventuell verlinken. Außerdem sollte man keine wichtigen Daten in Bildern unterbringen.
9. Schluss
Diese Tipps haben euch hoffentlich etwas weiter gebracht, bei der Optimierung für Suchmaschinen. Was ihr aber auf keinen Fall vergessen dürft, ist, dass eure Website nicht für Suchmaschinen gemacht ist sondern für die Benutzer. Verzichtet deshalb lieber auf den ein oder anderen Tipp, wenn dadurch eure Besucher gestört werden
Speziell für WordPress gibt es mehrer Plugins, wobei ich dieses am gelungensten finde: All in One SEO Pack.
Ich finde dieses Thema eigentlich sehr interessant und vielleicht gibt es demnächst noch ein paar Artikel zu verschiedenen Aspekten, aber ich will es euch nicht garantieren
Orell